Am 30. Oktober 2019 lud die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) zu einer „Programm-Werkstatt“ in Matrei am Brenner. Ziel der Veranstaltung war es, Impulse für die Programmierungen der EU-Fonds-Programme 2021-2027 zu erarbeiten, die zur bestmöglichen Berücksichtigung der regionalen Ebene beitragen sollen.

Regionalmanagerin Renate Fuxjäger beschrieb in ihrem Beitrag zum Thema „Stadtregionen in OÖ“ die aktuelle Situation in Oberösterreich, wo in den letzten Jahren 16 Stadtregionen erfolgreich aufgebaut wurden. Mittlerweile liegen überall stadtregionale Strategien vor und zahlreiche Projekte im Bereich Siedlungsoptimierung und Nahmobilität konnten mithilfe des IWB/EFRE-Programms umgesetzt werden. Am Beispiel der Stadtregion Wels erläuterte sie Prozesse und Strukturen bei der stadtregionalen Arbeit. In den nachfolgenden Workshops wurden strukturierte Ansätze für die Programmierungen der neuen Förderperiode erarbeitet.

Beim „Policy Learning Lab Klima & Energie“ am darauf folgenden Tag wurden die Tiroler Regionalentwicklungsstruktur anhand des Regio Landeck erklärt, wo unterschiedliche Themen und Förderprogramme aufeinander abgestimmt betreut und umgesetzt werden. Der neue nationale Klimaplan und die großen Potentiale, wenn die Themen Klima und Energie regional behandelt werden, wurden diskutiert.

 

Die Veranstaltung fand im Rahmen des ÖROK-Projekts „Regionale Handlungsebene stärken“ statt. Näheres unter www.örok.at